Lambdasonde beim Benziner

 
Lambdasonde

Die Lambda-Sonde ist für geringe Abgaswerte bei niedrigem Kraftstoffverbrauch und optimaler Motorleistung verantwortlich. Die im Abgassystem vor dem Katalysator eingebaute Sonde stellt das richtig abgestimmte Kraftstoff-Luft-Gemisch sicher. Dabei ermittelt die Sonde den Sauerstoffgehalt des vorbeiströmenden Abgases, bevor es in den Katalysator gelangt. 

Der ermittelte Wert wird an die Schaltzentrale des Motors – die Motorsteuerung weitergegeben, die dementsprechend für die Gemischbildung sorgt. Bei Autos mit defekter Lambda-Sonde können sich nach Angaben von Bosch die Benzinverbrauchswerte um bis zu 15 Prozent erhöhen und dementsprechend auch die Schadstoffemissionen. Zudem besteht die Gefahr, dass der Katalysator beschädigt wird. 


Hier ein Bild vom Isuzu Trooper 2,6er Krümmer und die Lambdasonde

Der Lambda-Sonden-Erfinder Bosch rät daher, sowohl aus Umweltschutzüberlegungen als auch aus wirtschaftlichen Gründen, die Funktion der Lambda-Sonde regelmäßig prüfen und sie gegebenenfalls austauschen zu lassen.

Ältere, unbeheizte Lambda-Sonden liefern trotz extremer Belastungen in der Regel über 50.000 bis 80.000 Kilometer sichere Messwerte. Beheizte Sonden, die Bosch 1982 als Weiterentwicklung auf den Markt brachte, halten etwa 100.000 bis 160.000 Kilometer. Ungünstige Betriebsbedingungen können mitunter die Lebensdauer drastisch verkürzen; mangelhaftes, verunreinigtes oder gar bleihaltiges Benzin kann die Sonde sogar zerstören. Außerdem können Öl- oder Wasserbestandteile, die beispielsweise durch eine defekte Zylinderkopfdichtung in den Brennraum und damit in das Abgassystem eindringen, den Sondenverschleiß erhöhen.

hier Links auf denen alles nachzulesen ist, ebenso auch die Fehlersuche!.
http://www.diekoesters.de/jo/lambda.htm
http://www.kfztech.de/kfztechnik/motor/abgas/lambda/lambda1.htm


Zirkondioxyd-Lambdasonde Quelle: NGK