wofür Backofenspray gut ist...
Bestimmt auch für das ein oder andere verdreckte Teil am Trooper nützlich ;)

entnommen von:
http://home.t-online.de/home/a.jankowitsch/nsu/tipps/tipps.htm
http://www.motorradklassiker.de

Letzthin wollte ich den Zylinder meiner Trial-Yamaha reinigen und neu lackieren. Da es sich hier um einen Alu-Zylinder (natürlich rostfrei) handelt, wollte ich ihn nicht glasstrahlen lassen. Den alten Dreck (Teerflecken, festgebranntes Öl usw.) bekam ich mit Kaltreiniger aber nicht  weg. So versuchte ich es mit „K2R“-Backofenspray: was für Festgebackenes im Ofen taugt, sollte fürs Motorrad auch nicht schlecht sein...

Ich sprühte den Zylinder mit dem Zeug ein und durch die schäumende Wirkung kam es auch in den letzten Winkel. Als ich den Zylinder nach einem Tag mit Wasser abspritzte, bekam ich zuerst mal einen Schreck: das Backofenspray hatte nicht nur den Dreck vollständig entfernt, sonder die alte Farbe gleich mit! Der Zylinder sah aus wie frisch gestrahlt, was mir dann natürlich gleich recht war: er wurde sofort neulackiert. 

Also: Backofenspray nehmen für festgebackenen Dreck und zum Abbeizen. Die Wirkung wird durch leichtes Erwärmen des Teils noch verbessert. Die abbeizende Wirkung ist aber nur leicht; mehrschichtigen Lack entfernt das Backofenspray nicht. Dafür entschädigen die geringen Kosten: 2,50 Euro pro Dose.

Restaurierungs – Tipps
Andreas Jankowitsch